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Thema: irgendwo zwischendrin

Zu selten gesagt

"Du tust mir gut!", las ich gerade "ist eines der schönsten Komplimente, die man einem Menschen machen kann!"
Vielleicht bin ich zu nachlässig geworden und sage den Menschen, die mir wichtig sind viel zu selten, wie sehr sie mein Leben bereichern und wie gut sie mir tun.

Und dies in dem Bewusstsein, dass ich selbst diese Worte aufsauge und ihrer bedarf.

Zeit, sich wieder einmal zu verdeutlichen, dass Menschen in unserem Leben keine Selbstverständlichkeiten sind!

21.04.2017, 11.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Über das Wiedererkennen

Sie würden mich nicht erkennen, begegneten wir uns andernorts und nicht allein in diesen - wenn auch durchaus wahren - Worten.
Natürlich würden Sie mich nicht erkennen.
Vielleicht sitze ich an der Ampel im Auto neben Ihnen und lächle Ihnen zu, aus dem Empfinden heraus, Ihnen würde das Lächeln gut tun.
Möglicherweise sehen Sie mich aber auch entnervt mit den Augen rollen, wenn es mir beim Einkauf nicht schnell genug geht oder ich regennass über den tristen Parkplatz laufe.

Ich könnte der ausgelassen neben Ihnen tanzende Mensch auf einem Konzert sein, das nassgeschwitzte Gegenüber in der Sauna oder einfach nur jemand, mit dem Sie sich beruflich auseinandersetzen müssen.

Das,  was hier zu lesen sein wird spielt sich allein in meinem Kopf ab. Ich vermag es wegzulächeln, fortzutanzen, abzuschütteln, zu verwüten. Nur die wenigsten Menschen - mögen es vielleicht zwei oder drei sein - können in meinem Gesicht wie in diesen Texten lesen.

Diese Worte werden mein geheimes Schatzkästchen sein. "Bedingt geheim!", denken Sie nun, aber geheim genug.
Immerhin wird es andere Menschen geben, die so wie ich - mitten im Leben stehend, satt an reichen Erfahrungen und gar übersättigt von vielen Dingen - sich möglicherweise unversehends mit neuen - und durchaus unerwünschten - Lebensfragen herumquälend, vor einer unergründlichen Traurig- und Unzufriedenheit stehen sehen, gar nicht recht wissend, wie damit umzugehen und sich neu finden müssen.

Ich könnte jeder Mensch sein, dem Sie heute oder anderntags begegnen.
Denn ich verkörpere den Durchnitt. Irgendeinen Durchschnitt.

Doch gäbe es auch kein reales Wiedererkennen, so mag der ein oder andere sich in diesen Worten wiederfinden. In diesen Selbstzweifeln, Wünschen, Hoffnungen, Träumen und Gedanken.
Dunkle und Helle.

So wie im echten Leben!
Willkommen irgendwo zwischendrin!

18.04.2017, 13.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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