schwarz

Ich neige dazu, zu dramatisieren. Das Glas scheint derzeit immer halb leer zu sein, der Himmel bewölkt und mein Leben zerborsten, in Scherben vor mir liegend.
Nachts führen mich die Gedanken auf Abwege, Irrwege und in diesen tiefen unangenehmen Morast des Selbstmitleids.
Nachts streift mich die Einsamkeit und ich fühle mich verloren, gehetzt, gejagt und furchtbar müde.

Ziellos und perpektivlos ergebe ich mich viel zu oft diesen Gefühlen, schaffe meine eigenen Dramen, verliere mich im Gedankenchaos und versuche verzweifelt mich wieder ans Licht zu strampeln.

Mitten im Leben stehend fühle ich mich ufer- und orientierungslos und kämpfe gegen diese unwillkomene Traurig- und Hoffnungslosigkeit.

Nachts bin ich furchtbar anstrengend. Unerträglich, unausstehlich, nicht zu genießen.

Im Dunkeln umflattern mich depressive Gedanken fledermausartig und ich starre  voller Faszination in diese neue, widerwärtige Facette meiner Persönlichkeit.
Das Leben erscheint um so vieles komplizierter, umgeben von der Dunkelheit.

Bleibt, was einst schon Hermann Hesse schrieb:

"Eine schlaflose Nacht ist immer eine lästige Sache. Aber sie ist erträglich, wenn man gute Gedanken hat. Wenn man daliegt und nicht schläft, ist man leicht ärgerlich und denkt an ärgerliche Dinge. Aber man kann auch seinen Willen brauchen und Gutes denken."

erhellende Meinungen
kurze Grüße

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